Jahresrückblick 2017

...das Jahr neigt sich dem Ende zu. - Zeit, um über seine Vorsätze nachzudenken....
 und- "Weil Integration jeden etwas angeht", bist Du herzlich Willkommen bei Kollektiv Raum. 
dabeizusein, zu geniessen, mitzuwirken. -  in welcher Weise auch immer. 


In diesem Sinne der JAHRESRÜCKBLICK 2017 von Kollektiv Raum.-
...2 Jahre und mehr sind unsere Geflüchteten nun hier. Viele schöne, erlebnisreiche Stunden haben wir mit Ihnen verbracht, sie gestärkt, voneinander gelernt - und vor allem Integration geschaffen. Einen Raum für Integration, der tagtäglich stattfindet. Ich glaube es ist an der Zeit den lieben Menschen, die bei Kollektiv Raum. dabei sind, zu danken. Den Geflüchteten, den freiwilligen Helfern, den Locals aber auch den Organisationen, wie honorable.com, die uns alle unterstützen und zusammen etwas wertvolles schaffen und uns Vertrauen schenken.

DANKE !

Jetzt, wo unsere Geflüchteten angekommen sind und die Sprachbarrieren überwunden, haben wir uns gefragt, was nun wichtig für unsere Freunde mit dem Ausweis N und F ist. Daher haben wir die Mittwochabende ersetzt mit Aktivitäten (z.B. Kollektiv Raum. -Schule, -Schwimmtrainings, -Gespräche und Vermittlung bei Mitgliedern mit Traumen).  Aber auch unsere monatlichen Ausflüge  z.B. ins Technorama, Verkehrshaus, auf den Uetliberg oder Seewanderungen sind bei den Geflüchteten sehr gut angekommen, da sie  diese nicht selbst finanzieren könnten. 

Unter der Leitung von Franziska Meierhofer, wollten wir uns nun endlich dem Thema „geflüchtete Frauen im Kollektiv Raum.“ widmen und konnten mit unserem Frauenyoga unsere ersten Frauen für unseren Verein gewinnen. Für eine Phase von 6 Monaten boten wir wöchentliches Yoga, im  Mediacampus in Altstetten an. In diesem Jahr haben wir auch an verschieden externen Projekten mitgewirkt. Wir waren z.B. an vorderster Front am „Aktiv sii“ (Veranstaltung an der Amboss Rampe). Dort konnten wir uns und alle anderen Schweizer Flüchtlingsorganisationen für eine breite Öffentlichkeit Gehör verschaffen. Wir hatten die Möglichkeit uns auch untereinander zu vernetzen . „Essen aus fremden Ländern“ war ein weiteres Projekt mit Andreas Handke vom Restaurant „Holzschopf“, indem Andreas gemeinsam mit zwei Geflüchteten Essen aus ihrer Heimat kochte. Der Mehrwert ist, dass Andreas, als Berufsschullehrer nun den Geflüchteten hilft eine Lehrstelle zu bekommen.

Eines der wertvollsten Bereiche momentan ist die Kollektiv Raum.- „Schule“, da wir die Schüler in einem anderen Kontext kennenlernen können, (insbesondere ihre Kultur besser  verstehen lernen), und wir so gemeinsam die Verschiedenheiten der Kulturen ausarbeiten können. So entsteht durch das gegenseitige Verständnis Toleranz auf beiden Seiten. 

Ab November 2017 realisieren wir bis Ende nächsten Jahres mehrere Schulblöcke mit drei verschieden Lehrpersonen. Unsere Schwerpunkte im Unterricht sind: Integration, Unterstützung und Tips im Alltag, Abbau der Berührungsängste und Stärkung des Selbstbewusstseins.